Hallo Ihr Lieben,
nach langer, langer Zeit möchte ich mich auch mal wieder hier melden
und meinen "Stand der Dinge" bekannt geben
Mir geht es soweit ganz gut.
Meiner linken eingefrorenen Schulter geht es Dank meines neuen Heilpraktikers mit der Zeit immer besser.
Ich bin seit 8. Januar bei dem neuen Heilpraktiker, in Behandlung.
Die Behandlung ist eine Kombination aus Depot-Spritzen und baunscheidtieren.
Infos zu baunscheidtieren, siehe hier:
http://www.baunscheidt.org
Was genau in diesen „Depotspritzen“ drin ist, möchte mir der HP nicht verraten. Es ist eine Rezeptur, die er selbst entwickelt hat und schon über 17 Jahre mit arbeitet. Und diese Rezeptur darf nicht in „falsche Hände“ gelangen. Nur soviel hat er mir verraten: Es eine Kombination ist aus Phytho-Pharmarka (Pflanzenextrakte) und Komplex-Homöopathie. Egal, ich muß auch nicht wissen was drin ist, Hauptsache es hilft!!!
Die Dosis der Spritzen wird bei jeder Behandlung etwas angehoben. Ich sollte mir das so vorstellen: Bei der ersten Spritze ist die Dosis zu vergleichen mit einer kleinen Sandkastenschaufel. Und von Behandlung zu Behandlung wird die Dosis langsam gesteigert, dass wir irgendwann beim Schaufelbagger ankommen.
Nach dem spritzen wird dann die Schulter und der Nacken noch baunscheidtiert. Dabei wird mit einem Gerät, welches ein Herr Baunscheidt erfunden hat, die oberste Hautschicht angepiekt. Nach den anpieken wird eine spezielle Mixtur auf die Haut gesprüht. Fängt tierisch an zu jucken und führt zu Pustelbildung, ähnlich, als wenn man sich in die Brennnesseln gelegt hätte.
Soll aber alles so sein, ist vollkommen normal und klingt mit der Zeit wieder ab. Die spezielle Mixtur besteht zum größten Teil aus Histamindihydrochlorid (Basisstoff) und eine Mischung aus Pflanzenextrakten und Phythopharmaka. Die genaue Zusammensetzung ist wieder streng geheim, genau so wie die Spritzen. Auch egal, Hauptsache es hilft!!!
Und genau das tut es!!!
Nach ca. 8 Behandlungen hat sich folgendes Verändert:
- Kaum noch „Ruheschmerzen“, nur noch ein paar Tage nach der Behandlung, was aber normal ist, da die Medikamente am arbeiten sind.
- Das wichtigste: Ich kann wieder fast normal, schmerzfrei auf der linken Schulter und auf dem Bauch mit Schwerpunkt links liegen und auch schlafen.
- Und, ich kann ein T-Shirt oder Sweat-Shirt wieder wie eine Frau über Kopf ausziehen. Die letzten Montate war dies nicht möglich. Da konnte ich solche Kleidungsstücke nur oben im Nacken am Kragen packen und nach vorne ziehen.
- T-Shirt hinten in die Hose stecken klappt auch wieder, ebenso wie einen Gürtel an der Hose durch die Gürtelschlaufen stecken.
- Außerdem habe ich ein paar Grad Bewegungsfreiheit wieder gewonnen. Meine Außenrotation hat enorm dazugewonnen.
Und das Beste überhaupt: HP Müller meint, das es sogar sein kann, dass ich um eine Operation meiner Schulter herum komme, da sich auch die angerissene Sehne durch die Behandlung wieder stabilisieren könnte.
Bevor ich mich zu einer OP entschließen würde, sollte ich auf alle Fälle noch Mal ein MRT machen lassen um feststellen zu lassen, ob eine OP noch notwendig erscheint. So rückt zum Glück eine OP wieder in weite Ferne.
Denn, das Impingementsyndrom werde ich auf sicher nicht operieren lassen, da NICHT 100%tig erwiesen ist, das das abfräsen des überstehenden Knochens, der die Schulter-Enge auslöst überhaupt was bringt.
Nähere Infos zu überflüssige Operationen an der Schulter übrigens hier:
http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=4239908/6wq54v/index.html
So, das waren erstmal die neuigkeiten von der "hoffi-Front"
